Chawan, Chasen & Chashaku

Chawan, Chasen & Co.

Wenn es um den rundum perfekten Genuss von Matcha Tee geht, spielt nicht nur das kostbare Teepulver selbst eine wichtige Rolle, sondern auch das passende Zubehör. Die wichtigsten Bestandteile stellen wir Ihnen hier vor.

Chawan

Chawan bezeichnet die traditionelle japanische Matcha Schale, die es in zwei klassischen Formen gibt: Der tiefen, hohen Winterform und der Sommerform, die eher flach und breit ist und den Tee schneller erkalten lässt als die hohe Schale. Häufig werden die Schalen in Japan nach den Meistern, die sie hergestellt haben, benannt. Handgefertigte Schalen sind immer einzigartig und besitzen nie dasselbe Design. Nach der japanischen Tradition wird die Schale immer mit einer bestimmten Seite zum Gesicht gehalten, um dem Gegenüber deren Wertschätzung entgegenzubringen.

Antike Schalen sind in Japan nicht selten von unschätzbar hohem Wert. Es gibt diese Teeschalen heutzutage in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen – auch in unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl, bei der sicherlich auch für Sie das passende Modell dabei ist. Edle Matcha Teeschalen sehen nicht nur hübsch aus und ermöglichen durch ihre Größe überhaupt erst das Rühren des Tees, sondern bieten auch das wunderbare Gefühl, den Teegenuss zu zelebrieren – so, wie es traditionell in Japan schon seit vielen Jahrhunderten der Fall ist.

Chasen

Hierbei handelt es sich um einen speziellen Teebesen, der explizit für die Zubereitung von Matcha Tee konstruiert wurde. Er wird dazu verwendet, den Matcha Tee seine typisch schaumige Konsistenz zu verleihen. Ein klassischer Besen wird von Hand gefertigt, besteht in der Regel aus Bambus und besitzt 120, 100 oder 80 Borsten. In Fernost haben die Teebesen auch heute noch eine sehr wichtige Bedeutung, die weit über die eines reinen Küchenwerkzeugs hinausgeht.

Lädt man Gäste zu einer richtigen Teezeremonie ein, wird stets ein neuer, nie zuvor verwendeter Bambusbesen genutzt. Leicht erkennbar ist dies an einer Art Drehung. So wird dem Gast gezeigt: Du bist mir viel wert und ich gebe mir Mühe. Darüber hinaus gibt es auch festliche Teebesen für besondere Anlässe oder auch ganz einfache Modelle für den alltäglichen Gebrauch.

Nach der Zubereitung von Matcha Tee platziert man den Teebesen auf einem Chasentate, einem Teebesenhalter aus Keramik. So bleibt er geschützt und behält seine Form. Bereits verwendete Teebesen wirft man nicht einfach in den Müll – in Japan werden diese bei einer speziellen Zeremonie verbrannt, was eine Opferung an die Götter symbolisiert.

Chashaku

Der Chashaku ist ein kleiner, schmaler Teelöffel, der in Japan nach alter Tradition aus feinem Bambusholz gefertigt wird. Mit dem Holzlöffel wird Matcha genau portioniert. Die geschnitzten Löffel sind meist sehr einfach verarbeitet, allerdings gibt es auch besonders exklusive und kunstvolle Modelle. Die edelsten Varianten der Holzlöffel sind mit einer speziellen Urushi-Lackierung versehen oder werden von einem japanischen Teemeister gefertigt.

Chaki

Ebenfalls eine große Rolle spielt die Teedose (Chaki) bei der traditionellen Zubereitung von Matcha Tee. Sie besteht entweder aus Holz oder auch aus Keramik. Hierzulande sehr bekannt ist das Natsume, das Modell aus Holz. Man verwendet diese Teedose allerdings nur für Usu-cha, für den Koi-cha dagegen nutzt man eine Chaire aus feiner Keramik.

Möchte man den Tee aber nur trinken und nicht etwa im Rahmen einer großen Zeremonie zubereiten, dann ist Natsume nicht notwendig – ein Teesieb und eine Chaki jedoch immer. Wichtig ist, den Matcha Tee stets sorgfältig zu sieben, bevor man ihn zubereitet. Während einer Teezeremonie wird dieser gesiebte Tee dann in den kleinen Dosen aufbewahrt.

Wichtig zu wissen: Chaki sind nur für die kurzzeitige Lagerung geeignet, für die langfristige Aufbewahrung dagegen gar nicht. Denn Matcha Tee muss stets luftdicht und gut geschützt vor Licht gelagert werden, damit er auch nach vielen Wochen noch sein volles Aroma behält. Deswegen verwendet man dafür beispielsweise eine von diesen Teedosen.

Facebooktwittergoogle_plustumblrmailFacebooktwittergoogle_plustumblrmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *