Macht Matcha Tee gesund?

Die Gesundheit fördern mit Matcha Tee

Matcha Tee wird eine enorme Heilwirkung nachgesagt, er gilt als belebend und gesund, was nicht zuletzt zur großen Popularität dieses speziellen japanischen Grüntees beigetragen hat. Woher kommt diese Annahme und was ist der Grund dafür, dass gerade Matcha Tee eine solche Vielzahl an gesunden und Stoffen enthält? Macht Matcha Tee gesund?

Ist die Herstellungsart von Matcha Tee der Schlüssel für den Gesundheitseffekt?

Die Herstellung des Tees ist vom Pflücken der Teeblätter bis zur Verpackung des fertigen Matchapulvers extrem schonend. Nachdem die Teesträucher beschattet aufgewachsen sind, werden ihre Blätter im Frühling von Hand geerntet, umgehend bedampft und dann durch ein Heißluftgebläse sowie im Anschluss in einem Backsteinofen getrocknet. Im nächsten Verarbeitungsschritt schneidet eine Maschine die Blätter und trennt das Blattgewebe von den Blattrippen. Nur das feine Gewebe wird über den Sommer kühl eingelagert und kommt anschließend in die Steinmühlen, in denen es in einem langen Prozess zu dem feinen Matcha Pulver vermahlen wird. Durch diese Art des Anbaus sammeln sich viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe in den Teeblättern und bleiben dank der aufwendigen Verarbeitung ganzheitlich im Tee enthalten. Doch nicht nur darin liegt das Geheimnis der enormen Gesundheitswirkung von Matcha Tee. Denn während von den Blättern von normalen Grüntees nur ein Aufguss gemacht und quasi der Auszug der Teeblätter konsumiert wird, enthält das Matcha Pulver komplett das Gute des Teeblatts, das mit Wasser aufgeschäumt und dann getrunken wird. So werden die gesunden Inhaltsstoffe von Matcha Tee direkt aufgenommen.

Welche Inhaltsstoffe machen Matcha Tee so wertvoll?

Matcha Tee enthält – selbst im Vergleich mit herkömmlichen japanischen Grüntees – große Mengen von:

  • Vitamin A, B, C und E
  • Antioxidantien, vor allem das Cathechine EGCG
  • Beta-Carotin
  • Eisen
  • Kalzium
  • Koffein
  • Aminosäure L-Theanin
  • Bitterstoffe/Gerbstoffe

Matcha Tee wirkt durch das enthaltene Koffein nicht nur kurz anregend und belebend, wie es bei Kaffee der Fall ist, sondern kann in Verbindung mit der Aminosäure Theanin und dem Gerbstoff Tannin zum langfristigen Energielieferant werden, ohne nervös oder hibbelig zu machen. Wer abnehmen will, sollte unterstützend Matcha Tee trinken, denn dieser regt nicht nur den Stoffwechsel an, er versorgt den Körper auch mit wichtigen Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Ballaststoffen und hemmt durch die Bitterstoffe das Verlangen nach Süßem.

Studien haben ebenfalls ergeben, dass Matcha Tee eine positive Wirkung auf Herz, Gefäße und Kreislauf besitzt und so das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich senken kann. Die enthaltenen Antioxidantien sollen sich außerdem positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Was ist nötig, um Matcha Tee richtig zu genießen?

Wer nun denkt, er müsste täglich so viel Matcha Tee wie möglich trinken, der irrt. Lediglich zwei bis drei Tassen am Tag sind ausreichend. Daneben sollte genug Wasser getrunken werden, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Außerdem ist ein täglicher Konsum von Matcha Tee nicht zwingend notwendig, oft reicht es schon, drei oder viermal in der Woche zu dem grünen Wundergetränk zu greifen. Der Trick ist einfach der regelmäßige und keinesfalls übermäßige Genuss. So kann langfristig die Gesundheit gefördert werden.

WerMatcha Tee zu Hause genießen will, sollte neben Kauf von hochwertigem Matcha Tee über die Anschaffung von folgendem Zubehör nachdenken: Eine Matcha Schale (Chawan), ein Bambusbesen (Chasen) zum Aufschlagen des Tees, ein Holzlöffel (Chashaku) zum Portionieren des Tees, eine luftdicht abschließende Teedose sowie eine passende Teekanne, in der das Teewasser zum Abkühlen aufbewahrt werden kann. Mit diesen Hilfsmitteln kann man problemlos zu Hause einen köstlichen Matcha Tee zaubern. Doch abgesehen von der klassischen Form der Zubereitung gibt es noch unzählige weitere Varianten, Matcha zu genießen.

In welcher Form ist Matcha Tee am gesündesten?

Durch den Trend, den Matcha Tee auch außerhalb von Japan gesetzt hat, haben Liebhaber des Grüntees auf der ganzen Welt unterschiedlichste Rezepte mit Matcha Pulver entwickelt. Während Matcha Kekse und Matcha Kuchen so wie Matcha Eis, Matcha Schokolade, Cupcakes mit Matcha Topping oder andere Süßigkeiten sicherlich nicht die gesündesten sind, kann man mit Matchapulver ebenfalls einen leckeren Eistee, grüne Smoothies, Matcha Frischkäse und Joghurt sowie gesunde Matcha Shakes zubereiten. Dabei kommt es natürlich auch auf die restlichen Zutaten an: Ein Smoothie aus Mandel- oder Sojamilch, Spinat, Bananen, Datteln gepaart mit einem halben Teelöffel Matcha fördert die Konzentration und versorgt den Körper ganz nebenbei mit allen nötigen Vitaminen und Mineralien. Generell gilt: Je zucker- und fettärmer die Zutaten neben dem Matcha Pulver sind, desto gesünder ist das Endergebnis. Ideal ist es, wenn die restlichen Zutaten mit ihren Inhaltsstoffen den Matcha Tee sinnvoll ergänzen. Außerdem wichtig zu wissen: Wird das feine Pulver zu stark erhitzt, wie es beispielsweise bei der Verwendung von zu heißem Wasser oder beim Backen der Fall ist, verliert Matcha die positive Wirkung auf die Gesundheit, da die wertvollen Inhaltsstoffe sehr hitzeempfindlich sind.

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